Freitag, 20. Mai 2016

Blogwoche: Das Sammelsurium der schönen Dinge


Das Sammelsurium der schönen Dinge


Ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich: Was genau ist das und was hat das mit dem Buch zu tun?
Vorweg daher erst einmal die Erklärung.
Ein Sammelsurium der schönen Dinge kann aus allem möglichem bestehen. Für viele Leute bergen diese Gegenstände, die hier gesammelt werden, einen ganz ideellen Wert, haben eine versteckte Schönheit oder sind einfach mit einer ganz wundervollen Erinnerung verbunden.
Es ist dabei ganz egal, um was es sich handelt, sei es nun eine Muschel, ein Stein, ein Foto, vielleicht auch ein Schmuckstück oder eine getrocknete Blume. Es spielt keine Rolle, es geht viel mehr um das, für das dieser Gegenstand steht.

Nicht alle Menschen haben so ein Sammelsurium, da sie den Wert dieser Dinge nicht erkennen (wollen) und das, was für andere schön ist, einfach nur als Staubfänger oder Müll betrachten. Und um die Kurve zum Roman zu bekommen: Genau so ein Mensch ist Bernadettes Vater.

Aber Bernadette selbst ist da ganz anders. Sie liebt ihr Sammelsurium der schönen Dinge, hat es sicher in einer kleinen Kiste verwahrt, sodass es nicht jeder sehen kann, denn dank ihrem Vater ist sie vorsichtig geworden und vertraut diesen wunderbaren kleinen Schatz nicht jedem an.

Als sie dann an Bord von Piets Schiff entdeckt, dass er ebenfalls ein solches Sammelsurium besitzt, seine Gegenstände sogar offen in einem Regal präsentiert, berührt das Bernadette tief.

Ich selbst fand diese Idee wunderschön und auch wenn es nur ein kleines Detail im Roman ist, ist es doch ein gewisses Etwas, das den Roman besonders macht.


Und ja, auch ich habe zuhause so in Sammelsurium der schönen Dinge, auch wenn diese Sachen vielleicht nicht irgendwo gesammelt platziert sind oder gemeinsam in einer Kiste liegen. Einige Gegenstände sind offen in meiner Wohnung zu finden, so zum Beispiel ein kleines Plüschschaf, dass mir vor einigen Jahren von meiner französischen Austauschpartnerin geschenkt wurde und dank dem ich immer wieder an diese schöne und lustige Zeit zurückdenke, wenn ich es sehe. 




Andere Dinge schlummern eher versteckt in irgendwelchen Kisten, sei es nun eine Postkarte von meiner verstorbenen Tante, die sie mir damals aus irgendeinem Urlaub geschickt hat oder die selbstgemalten Bilder meiner kleinsten Cousine, die mich immer daran erinnern, wie schön es ist, wenn ich sie, meine Tante und meinen Onkel mal besuche.

Es sind eben die kleinen Dinge mit einem ganz indivuellen und ideellen Wert, die eine solche Sammlung ausmachen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Und ich, Melli, habe ebenso ein kleines Sammelsurium an schönen Dingen, dazu zählt unter anderem mein langjähriger Weggefährte Nici - ein Nilpferd, welches eigentliche meiner Schwester gehört und, naja, ich habe es sozusagen mit 6 Jahren adoptiert und seitdem lebt er bei mir im Bett. Dann habe ich noch einige Erinnerungsstücke an die Ostsee, da meine Mama von dort kommt und wir oftmals Urlaub dort machen und dann eben so Kleinigkeiten, wie ein Buch welches ich kurz vor dem versterben von meiner Tante geschenkt bekommen habe.




Habt ihr sowas denn auch, so ein Sammelsurium der schönen Dinge?



Mit diesem Beitrag ist unseren Blogwoche leider auch schon wieder vorbei, aber ich muss sagen, dass es echt Spaß gemacht hat und ich mich sehr über eure Kommentare gefreut habe. Besteht denn Interesse daran, dass wir sowas wiederholen? ;)

Donnerstag, 19. Mai 2016

Blogwoche: Vorstellung der Handlungsorte/Schauplätze


Vorstellung der Handlungsorte/Schauplätze


Heute, am vorletzten Tag der Blogwoche möchte ich euch die Handlungsorte aus "Moin Moin heißt Ich liebe dich" vorstellen und mit euch auf Reise gehen.
Starten tun wir in Frankreich, genauer gesagt in der Hauptstadt des Landes, in Paris, wo die Protagonistin Bernadette in einem Hotel als Reinigungskraft arbeitet.

Quelle: Google Maps


Sie selbst lebt hinter dem Gare Montparnasse in einer Mini-8qm-Wohnung mit vergittertem Fenster, also in der Gegend, die auf dem vergrößerten Bereich abgebildet ist.
Ihr Wohnung stelle ich mir ungefähr so vor (na gut, doch ein wenig gemütlicher und mit Bernadettes persönlichen Gegenständen, aber so grob passt es doch *lach*):

Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e5/JVA_Wuppertal-Ronsdorf_Einzelzelle.bmp.jpg
Da hätte ich ehrlich gesagt auch keine Motivation in der Stadt der Liebe zu bleiben. Und so trifft Bernadette wenig später die Entscheidung, nach Klein Wöhrde zu ziehen, ein kleines Dorf an der Nordsee in der Nähe von Husum.
14 Stunden, wie es im Buch steht, dauert es laut Routenplaner zwar nicht ganz, aber die Fahrt ist trotzdem sehr lang.

Quelle: Google Maps
1039km und viele Stunden später ist Bernadette also angekommen an dem Ort, an dem sie zukünftig lesen wird, auch wenn vielleicht nicht alles so ist, wie sie es sich erhofft hatte, aber ich will nicht zu viel verraten.
Bernadette arbeitet ab jetzt in einer kleinen Pension, die ich mir so richtig urig vorstelle laut den Beschreibungen und typisch norddeutsch mit Reetdach und co. Vielleicht so in der Art?

Quelle: https://pixabay.com/de/bargum-reetdach-nordfriesland-49531/
Quelle: https://pixabay.com/de/reetdach-haus-r%C3%BCgen-insel-r%C3%BCgen-229373/


In dieser Pension arbeitet Bernadette nicht nur, sie lebt dort auch, hat dort ihr eigenes, viel schöneres Zimmer, das eventuell so aussieht:


Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/16/29._Bonner_Stammtisch,_Petersberg_(Hotelzimmer_2.OG).jpg/1021px-29._Bonner_Stammtisch,_Petersberg_(Hotelzimmer_2.OG).jpg

Neben ihrer Arbeit in der Pension ist sie jedoch auch sehr viel draußen unterwegs, spaziert durch das kleine Dorf und geht am Strand entlang. Und auch der Hafen, inklusive Piets Schiff hat es ihr angetan und sie schaut öfter dort vorbei.
Piets Haus, in dem er zusammen mit seinen Brüdern wohnt, befindet sich direkt am Hafen, es könnte also gut eins der Häuser auf dem Bild hier unten rechts sein.

Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/
commons/9/99/September_Strand_Nordsee.JPG
Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ commons/e/ee/T%C3%B6nning_Hafen.JPG
Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a6/Krabbenkutter_Sperber.JPG

Und nun sind wir auch schon am Ende unserer Reise von Paris an die Nordsee und quer durch Klein Wöhrde angelangt.
Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr habt nun ein genaueres Bild im Kopf, was euch erwartet und wo das Buch spielt. :)

Mittwoch, 18. Mai 2016

Blogwoche: Protagonisteninterview mit Bernadette und Piet


Interview mit den Protagonisten aus "Moin Moin heißt Ich liebe dich"


Extra für euch habe ich mich auf den Weg gemacht und bin nach Klein Wöhrde gereist, um mal persönlich mit Bernadette und Piet zu sprechen. Wie gut, dass gerade langes Wochenende war, da konnte ich gleich einen Kurzurlaub am Meer machen und zum Glück war auch noch ein Zimmer in Hiltruds Pension frei.
Nun sitze ich hier mit Bernadette zusammen beim Frühstück, das übrigens sehr lecker ist, also dafür ein großes Lob, Bernadette. Piet ist noch unterwegs, der muss mal wieder irgendwo was reparieren, hat aber versprochen, dass er später auch noch dazustößt.

Frage: Guten Morgen, Bernadette. Du bist ja vor ein paar Monaten aus der Millionenmetropole Paris in dieses kleiner Dorf hier an der Nordsee gezogen. Mittlerweile hast du dich wahrscheinlich auch schon recht gut eingelebt, aber am Anfang war das doch bestimmt eine große Umstellung, oder? Vermisst du denn hier irgendwas oder gibt es etwas, dass dir hier viel besser gefällt?


Es war am Anfang ungefähr so, als wäre ich vom Mars auf den Mond umgesiedelt. In Paris kannst du an jeder Ecke Kaffee trinken oder Dinge kaufen, in Klein Wöhrde gibt es einen (1!) Landgasthof, der außerhalb der Saison gar nicht aufhat. Hier brauchst du auch immer ein Auto um von A nach B zu kommen. Dafür war ich auf einen Schlag nicht mehr alleine. Wenn dir in Klein Wöhrde nach Kommunikation ist, gehst du auf die Straße. Da findet sich jemand zum Schnacken. Und was mir wirklich gefällt: Die Nordsee ist direkt hinterm Deich! 


Frage: Du bist ja gelernte Hotelmanagerin, wenn ich das richtig verstanden habe. Wie kamst du eigentlich auf diesen Beruf?


Ich habe die Hotelfachschule absolviert und dann in einigen Hotels auf der ganzen Welt gearbeitet. Nach der Schule wollte ich einfach nur weg. Weit weg, wenn möglich. Da bot sich diese Ausbildung einfach an.


Frage: Hast du jemals versucht deinen alten Job wieder zu bekommen? Oder hingen da zu viele schlechte Erinnerungen dran? Und wie gefällt dir eigentlich dein jetziger Job?


Ne, den wollte ich nicht zurück. So ist es ausgezeichnet! Im Lebenslauf sieht Hiltruds Pension natürlich nicht ganz so schnieke aus, aber ich habe beschlossen, dass ich eh hierbleibe. 


Frage: Okay, mal ein ganz anders Thema, wo wir zwei so unter uns sind. Was war dein erster Eindruck von Piet? Wann genau hast du gemerkt, dass da mehr zwischen euch ist und hast du Schmetterlinge im Bauch, wenn du ihn siehst?


Horden von Schmetterlingen, um genau zu sein. Und die habe sich da schon recht früh eingenistet. Vielleicht sogar schon in dem Moment, als Piet mir ganz am Anfang seine Jacke geliehen hat. Ich konnte dieses Gefühl offenbar nur nicht zuordnen und war noch zu abgelenkt. 


Ah, kaum spricht man über ihn, taucht er auch schon auf. Moin moin, Piet, setz dich doch zu uns. Und Bernadette, würdest du uns noch einen Kaffee kochen? Danke, das wäre super lieb.

Frage: Also Piet, wo Bernadette gerade nicht da ist, was war dein erster Eindruck von ihr, dieser Frau, die von Paris hier ans Meer zieht?


Hm. Sagen wir so: Alle Einwohner von Klein Wöhrde haben gespannt auf Bernadettes Anreise gewartet. Mal ehrlich ... wer reist freiwillig von Paris hierher? So dachten wir. Und dann war sie so klein und zart und rannte im T-Shirt durch den Märzregen und hat in Null Komma nix Hiltruds Pension auf Vordermann gebracht.

Äh.


Es wäre nett, wenn du ihr gegenüber nicht erwähnen würdest dass ich sie klein und zart genannt habe. Da reagiert sie zu weil ungehalten. (Er lacht.)


Frage: Eine ganz persönliche Frage habe ich an dich, die meine Leser wirklich brennend interessiert und die ich einfach weitergeben muss. Was ist damals passiert, dass du so vorsichtig in Sachen Liebe geworden bist und deine Brüder dich so beschützen, damit du nicht wieder verletzt wirst?


(Piet hebt leicht indigniert die linke Augenbraue.) Nächste Frage.


Frage: Magst du auch was über das Unglück deiner Eltern erzählen? Das hat dich , und auch deine Brüder, ja sehr geprägt.

Ich war 18. Mit 18 hat man jede Menge Dinge im Kopf, das Leben beginnt gerade erst und plötzlich bist du der Älteste, der, der die Entscheidungen triffst. Vorher warst du einfach nur einer der Söhne. Plötzlich bist du der, der sich um alles kümmert. Der Erwachsene. Gehst zu Elternabenden und schlägst dich mit deinen pubertierenden Brüdern rum. War eine harte Zeit. 


Bernadette kommt gerade mit dem Kaffee zurück und nun sitze ich hier mit unserem Liebespärchen.

Frage: Piet, was ist eigentlich mit deiner Kunst. Ich weiß, dass du mal etwas in die Richtung studiert hast, es dann aber aufgeben musstest. Hast du vor das noch weiter zu verfolgen? Ich meine, momentan scheint es ja eher ein Hobby zu sein, aber könntest du dir vorstellen, diese Leidenschaft auch irgendwann tatsächlich mal zu deinem Beruf zu machen? 


Ich glaube, dass es fast unmöglich ist, von Kunst zu leben. Ich bin vermutlich zu pragmatisch, um das ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Außerdem fahre ich gerne aufs Meer. Das habe ich mir damals gar nicht vorstellen können, aber mittlerweile fehlt es mir, wenn ich nicht raus kann.


Frage: Beschreibt euch doch gegenseitig mal mit drei Worten.


Piet: Schönste und klügste Frau der Welt! (Er grinst breit.)


Bernadette: Großartigster Mann der Welt, der sich nicht kurz fassen kann. Nein, im ernst. Piet ist tatsächlich pragmatisch, sehr liebevoll und fröhlich. Das mag ich besonders. Piet ist eigentlich immer gut drauf.


Frage: Wie stellt ihr euch eure Zukunft vor? Habt ihr da bestimmte Pläne oder Dinge, die ihr auf jeden Fall erleben wollt?


Kristina Günak: Sorry, hier muss ich mich einmischen, denn die haben sie, aber die werden hier nicht ausgeplaudert. ;-) Das ist alles streng geheim! 


Frage: Was ist eure liebste Erinnerung?


Piet: Als Bernadette an meinem Geburtstag plötzlich mit dem Stein in der Hand vor mir stand. Sie ist rot geworden und sah aus, als hätte ich sie bei etwas ertappt. Sie war so unsicher, ob ich den Sinn dieses Steines auch verstehen würde. Dabei haben wir beide eine große, gemeinsame Leidenschaft!

Bernadette: Nämlich „Ein Sammelsurium der schönen Dinge!“


Okay, danke, dass ihr mir hier so nett auf meine zahlreichen Fragen geantwortet habt. Ich hoffe, ihr hattet auch ein wenig Spaß dabei. Dann will ich euch mal nicht weiter von der Arbeit abhalten und werde den Tag nun am Strand genießen. Man sieht sich!

Dienstag, 17. Mai 2016

Blogwoche: Interview mit Kristina Günak und Stefanie Ross


Interview mit Kristina Günak und Stefanie Ross zu "Moin Moin heißt Ich liebe dich"


Am 01. Mai ist es erschienen, der erste Roman zum gemeinsamen "Love & Thrill" Projekt von den Autorinnen Kristina Günak und Stefanie Ross.
Ich hatte nun die Ehre, die beiden zum Start ihrer neuen Serie zu interviewen.

Frage:
Eigentlich wollte ja die Eingangsfrage stellen, wie es überhaupt zu dieser Zusammenarbeit gekommen ist, aber genau das hast du, Stefanie Ross, ja schon auf ihrer Facebook-Seite beantwortet (anscheinend wird sie das öfter gefragt :D).
Die Antwort lautet:
"Ganz einfach „wink“-Emoticon
1. weil die Zusammenarbeit mit Kris einfach Spaß macht (siehe LLC-Workshops)
2. weil ich die Nordsee liebe
3. weil ich neugierig war, es ausprobieren musste
...und bisher war es einfach nur toll "

War das bei dir auch so, Kristina?

Kristina: Absolut! Ich kenne Stefanie ja nun schon etwas länger und habe bei den LoveLetterConventions in Berlin schon einige gemeinsame Workshops mit ihr abgehalten. Bei uns stimmt die Chemie und wir können uns auch noch im größten Stress und im vollen Galopp kurze, knappe Informationen zurufen, und es kommt etwas Sinnvolles dabei heraus. Wir sind beide oft „auf den Punkt “, das ist sehr hilfreich, wenn man zusammenarbeitet.

„smile“-Emoticon
Frage:
Sowas hört man doch gerne, aber mich würde auch interessieren wie diese Zusammenarbeit denn aussieht. Der erste Roman stamm ja nun aus der Feder von Kristina Günak. Inwieweit habt ihr euch da denn ausgetauscht und über die Handlung und die Charaktere gesprochen oder hattest du da ganz freie Hand, Kristina? Ich habe schon gelesen, dass Stefanie auf jeden Fall bei Tjark mitgemischt hat.

Kristina: Wir haben vorher natürlich den groben Rahmen abgeklärt. Das ‚Was’ und ‚Wo’ und ‚Wie’. Der Rest hat sich ergeben, zumal Steffi immer mitgelesen hat. Tjark habe ich im ersten Entwurf natürlich angelegt, aber nach Steffis Vorgaben. Er hat auch ihre „Stimme“, weil sie alle Sätze von ihm noch einmal überarbeitet hat. Sie hat eine eigene Sprache, ihre Figuren dementsprechend auch.


Frage: 
Der erste Teil war ja nun eher Love als Thrill und bot lockerflockige, aber auch ernste Unterhaltung und hat damit nicht nur zum Lachen und Schmunzeln gebracht, sondern auch zum Weinen. Ein bisschen was zu Teil 2 kann man schon auf Stefanies Webseite erfahren und ich bin auch schon sehr neugierig auf Tjarks Geschichte. Wird diese denn dann mehr in Richtung Thrill gehen (natürlich mit Liebesgeschichte!)?
PS: Ich freue mich schon auf die Gastauftritte. ;)

Stefanie: Ja, im Gegensatz zum ersten Teil wird es ein Thrill-Element geben, allerdings ist der Ton des Buches insgesamt auch locker und humorvoll (finde ich). Vielleicht etwas mit Andis Geschichte „Labyrinth“ vergleichbar, in der es ja trotz des ernsten Hintergrundes auch sehr humorvoll und schlagkräftig zwischen Andi und Anna zuging. Etwas wirklich Düsteres hätte meiner Meinung nicht wirklich zu dieser Reihe gepasst. (Wilde Schießereien allerdings auch nicht – leider)


Frage:
Insgesamt sind es ja vier Brüder um die es hier geht. Es wird also mindestens (?) vier Bücher geben. Besonders auf den jüngsten Bruder bin ich gespannt, weil der bisher ja nur am Rande erwähnt wurde und noch in Australien verweilt. (Und an diesem Punkt habe ich meine Frage vergessen, weil ich an die vier gut aussehenden Nordseemänner denken muss. Okay, kurz sammeln.) Werden sie alle ihr Happy End in Klein Wöhrde erhalten bzw. ist ein Happy End denn bei euch ein Muss?

Kristina: Das hängt ja immer an der Definition von „Happy End“, oder? Aber mal ehrlich: ich habe bisher in allen meinen Büchern ein glückliches Ende. Ich gedenke nicht, dass zu ändern. Vielleicht sieht Steffi das anders? Dann bin ich auch dabei.

Stefanie: Ich kann ja nur für „meine“ Brüder antworten:  sofern sie mich nicht zu stark ärgern, ist ein Happy End geplant. Ein Muss ist es bei mir allerdings nicht unbedingt, wie ich in „Einsame Entscheidung“ schon bewiesen habe… (Also benehmt euch, Jungs!)


Frage:
Welches war eure Lieblingsszene in "Moin moin heißt ich liebe dich" und welcher Charakter - ihr dürft nur einen wählen - ist euch am meistens ans Herz gewachsen und warum?

Stefanie: Bei mir ist es in „Moin Moin“ eindeutig Herr Schröder und eine Lieblingsszene (von vielen) ist der Moment, als Piet das Geschenk auspackt und sofort den tieferen Sinn begreift. Und der Moment auf dem Kutter, als … wird nicht verraten. Und als Hiltrud den Champagner auspackt. Und … okay, belassen wir es dabei.

Kristina: Die Szene auf der „Alten Liebe“, als Bernadette ... na, ihr wisst schon. Mit dem Stein und dem Bild und den Wellen und dem Meer. (Deutlicher kann ich nicht werden, sonst spoilere ich.)
Und ich mochte Hiltrud, die zwar gar nicht aus Norddeutschland kommt, aber trotzdem so wortkarg und kühl ist. Ist sie ja eigentlich auch gar nicht, aber am Anfang so gefangen in sich und ihrer Trauer gefangen. Ich mag ihre Entwicklung sehr, auch dass sie am Ende mit Herrn Schröder Frieden schließt. 


Frage:
Was fasziniert euch eigentlich so an der Nordsee und diesem rauen "Ostfriesen-Charme" (auch wenn das im Buch keine Ostfriesen sind) der Menschen, die dort wohnen? Hiltrud und auch die Brüder sind ja ein ziemlich gutes Beispiel, wie man sich diese rauen Meer-Menschen vorstellt.

Kristina: Ich liebe die Weite des Nordens. Das Auge kann schweifen und es steht nirgends ein Berg im Weg. In den Dörfern gibt es riesige Gärten und überall Baulücken, etwas, was im dicht besiedelten Süden undenkbar wäre. Und dann liebe ich die Nordsee, die so wild und unberechenbar sein kann.

Stefanie: Ich mag diese Ehrlichkeit, die direkte Art und manchmal braucht man eben gar nicht so viele Worte. Der raue Wind und die Menschen dort passen einfach zusammen. Und die Landschaft ist für mich einfach einzigartig, diese Wildheit, der Wind, die Wellen, einfach alles.


Frage: 
Wenn ich mit meiner Recherche nicht völlig falsch liege, habt ihr euch das Dorf Klein Wöhrde an der Nordsee ausgedacht, denn Google findet nur Wöhrden und das liegt auch nicht ganz so nah an Husum, wie ich mir das laut Buch vorstelle. Gibt es denn ein reales Vorbild für den Handlungsort?

Kristina: Du hast bei Google geschaut? Das finde ich zauberhaft! Nein, Klein Wöhrde gibt es nicht. Das habe ich mir ausgedacht und es existiert nur in meinem Kopf. Und in Steffis. Und in dem unserer Leserinnen. Es ist eine Mischung aus Tönning, Schönbühl (das es auch im echten Leben nicht gibt, das ich mir aber für „Ach du Liebesglück“ schon fertig ausgedacht hatte) und diesen vielen kleinen Orten direkt an der Nordsee, die ich alle schon besucht habe.

Stefanie: Bei mir ist Klein Wöhrde ein fiktiver Ort, den Kris sich ausgedacht hat, der aber ganz real in der Nähe von Husum liegt und eine Mischung aus Orten ist, die ich dort in der Region kenne. Den Traumstrand von Klein Wöhrde habe ich mir von Sylt ausgeliehen. Damit hatte ich dann eine Übereinstimmung mit den Bildern aus Kris‘ Kopf und meinen eigenen Vorstellungen.



Frage:
Würdet ihr selber gerne mal in Hiltruds Pension Urlaub machen?

Stefanie: Aber ja, sofort. Sofern Bernadette sich um Kaffee und frühstück kümmert. Und ich hätte gerne eines der renovierten Zimmer!

Kristina: Äh, erst nachdem Bernadette das Zepter übernommen hat. Mein Frühstück ist mir heilig. Dann kann ich es mir aber gut vorstellen, zumal der Blick aus den hübschen Zimmern auf den Deich großartig sein muss.


Damit sind wir auch schon am Ende angelangt. Vielen Dank ihr beiden, dass ihr mir Rede und Antwort gestanden habt und weiterhin viel Erfolg mit eurem gemeinsamen Projekt (und auch allen anderen Projekten).


Montag, 16. Mai 2016

Blogwoche: Buchvorstellung "Moin Moin heißt Ich liebe dich" von Kristina Günak und Stefanie Ross

Hallo zusammen,
gemeinsam starten wir heute nicht nur eine eine neue Woche, sondern auch in eine neue Aktion, die uns durch die Woche begleiten wird: die Blogwoche zum neuen Roman von Kristina Günak und Stefanie Ross.

Was euch diese Woche erwartet:



Buchvorstellung


Beginnen wir heute als mit der Vorstellung von "Moin Moin heißt Ich liebe dich", dem ersten Teil der neuen Serie, die die beiden Autorinnen zusammen schreiben.
Einsteigen möchte ich gerne mit dem Klappentext zum Roman, damit ihr einen ersten Eindruck bekommt, worum es geht.

"Bernadette arbeitet als Zimmermädchen in Paris, der Stadt der Liebe, doch sie wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihrem verkorksten Leben zu entkommen. Ein Jobangebot in einem kleinen Ort an der deutschen Nordseeküste scheint der ersehnte Ausweg. 
Hals über Kopf reist sie nach Klein Wöhrde und landet in einer Pension, in der die Butter abgepackt, die Zimmer aus Pressspanplatte und die Pensionswirtin mehr als wortkarg sind. Einzig Herr Schröder, angeblich ein Hund, der aber doch mehr einem zotteligen Monster gleicht, steht ihr in den ersten schweren Tagen bei. 
Doch nach und nach stellt sie fest, dass die Menschen zwar wortkarg, aber deswegen nicht weniger herzlich sind. Dass die Nordsee zwar wild, aber traumhaft schön ist und dass manche Krabbenfischer sich als absolute Traummänner entpuppen. 
Wenn da nur nicht ihre Vergangenheit im Handgepäck mitgereist wäre …
" (Quelle: Amazon.de)

Daten zum Buch:
Kristina Günak und Stefanie Ross
Love & Thrill 01 - Moin Moin heißt Ich liebe dich 
Self-Published bei Amazon
Preis für E-Book: 2,99 (Taschenbuch folgt noch)
Hier geht's zum Buch

Über die Serie:
"Moin Moin“ heißt „Ich liebe dich!“ ist der Auftakt einer vierteiligen Serie rund um die Brüder Johanson. 
Kristina Günak schreibt humorvolle Frauenromane voller Wortwitz und Emotion, Stefanie Ross rasante und romantische Thriller mit starken Frauen, interessanten Männern und dunklen Geheimnissen. In ihrer ersten gemeinsamen Serie dreht sich alles um die Liebe, das Meer und mutige Neuanfänge. 
Das erste Buch der Serie entstammt der Feder von Kristina Günak und ist einer ihrer typischen Liebesromane. 
„Liebe heißt: Gemeinsam gegen den Wind!“ ist der zweite Roman der Serie und erscheint im August. Geschrieben wird er von Stefanie Ross und wie man es von ihr gewohnt ist, darf in diesem Teil etwas Nervenkitzel nicht fehlen. " (Quelle: Amazon.de)

Seid ihr neugierig geworden und vielleicht auch gespannt auf unsere Meinung zu diesem Buch? Gut, da haben wir heute nämlich auch noch im Gepäck und damit möchten wir den Beitrag für den heutigen Tag auch abschließen.

Rezension:
Bernadette möchte ihrem Alltag als Pariser Zimmermädchen entfliehen und bewirbt sich auf einen Job in Klein Wöhrde in einer kleinen Pension an der Nordsee.
Viel hat sie schon erlebt in der Stadt der Liebe, doch nicht immer nur Gutes und so kann sie auch nicht schnell genug ihre Sachen packen um dem zu entfliehen.
In Klein Wöhrde ist jedoch nichts so wie vorgestellt – es gibt abgepackte Butter und Marmelade für die Gäste zum Frühstück, eine Pension, die den Charme eines Kartons ausstrahlt, eine Chefin, die immerzu mürrisch rüber kommt, wortkarge Männer und zu allem Übel muss sie ein wahres Ungeheuer an Hund ausführen.
Schnell beginnen die Zweifel, ob das alles die richtige Entscheidung war. Eine Geschichte voller Offenbarungen, Selbstzweifel und Selbstfindung beginnt in dem kleinen Dorf an der Nordsee – und, als wäre das nicht schon genug zu bewältigen, gibt es da noch einen Krabbenfischer mit stürmisch grauen Augen, der sie immer mehr fasziniert. Doch jeder von ihnen hat Geheimnisse und manche sind besonders schmerzhaft zu enthüllen.

Ein Buch was mich von der ersten bis hin zur letzten Seite überrascht hat!
Bernadette ist ein Frau, die schon viel durchmachen musste, doch anstatt zu jammern und sich immerzu zu beklagen, hat sie sich eher immer mehr zurückgezogen und ist vorsichtiger geworden, wem sie vertraut – wobei auch dies außergewöhnlich lange dauert und packt lieber selbst an. Sie ist total unfähig Smalltalk zu betreiben – was ich stellenweise so lustig fand, da es ganz das Gegenteil von der „normalen“ total verquatschten Frau darstellt, vor allem wenn ein Mann mit ihr versucht Smalltalk zu betreiben!
Ihr Päckchen was sie zu tragen hat, wird dem Leser in kleinen Dosen offenbart und es macht einfach Spaß den langsamen – und somit total realistischen Wandel dieser Frau mitzuerleben. Die Pension an der Nordsee wird ihr Zuhause und sie macht es zu einem wohnlichen freundlicheren Platz, der auch immer mehr begeisterte Besucher anzieht.
Der trockene Humor der Autorin wird gut ins Buch eingearbeitet, sodass ich beim Lesen das ein oder andere Mal was zu lachen hatte.
Piet, der Krabbenfischer mit den grauen Augen, hatte es auch nicht leicht in seinem bisherigen Leben, wobei einem das erst relativ spät klar wird – in dieser Hinsicht hätte ich mir eine ähnliche häppchenweise Offenbarung gewünscht, anstatt alles am Ende geballt zu erfahren über ihn und seine drei Brüder (allesamt starke Nordseemänner).
Ein hochemotionales, interessantes und voller Wendungen bedachtes Buch, was mich sowohl zum Lachen, als auch zum Weinen brachte.
Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen – ich möchte Band 2 lesen und mehr über die Brüder Johanson erfahren!

4,5 von 5 Bäumchen!


Samstag, 14. Mai 2016

Bad Neighbors 2

Kinostart war der 5. Mai 2016

Inhalt:
Nachdem die ersten Collegestudenten und feierwütigen Kerle weg sind, zieht nun eine Mädchenverbindung in das Haus neben Mac und Kelly, die ihr eigenes verkaufen und sich vergrößern möchten, da sie nun ein zweites Kind haben.
Die Mädchenverbindung will ein Statement setzen, indem sie selbst Partys veranstaltet, da dies sonst nur die Jungsverbindungen dürfen (warum auch immer).
Mac und Kelly haben von ihrer Maklerin eine 30-Tage-Frist auferlegt bekommen, in der die neuen potentiellen Mieter zu jeder Zeit auftauchen und sich umschauen können.
Da passt es den Beiden natürlich gar nicht, dass die feierwütigen Mädels nebenan alles dran setzen, um so viele Partys wie möglich zu schmeißen.
Dann taucht auch noch Teddy aus dem ersten Teil auf, der sich zunächst an die Mädels heftet und deren "Partycoach" wird, eines Tages gefeuert wird und dann zu Mac und Kelly zurückkehrt, Frieden schließt und sich auf deren Seite schlägt. Kuddelmuddel.

Meinung:
Ich konnte meine Meinung nicht mal in der Inhaltsangabe ganz raushalten.. herrje. Bad Neighbors war ja schon ganz witzig und niveaulos, aber der zweite Teil schlägt dem Ganzen den Boden aus. 
Keine Ahnung, wer sich diesen ganzen Blödsinn ausgedacht hat, aber oftmals war es einfach nur noch zum Fremdschämen und so null lustig. Wer zur Hölle findet es witzig, dass ein Kleinkind dauernd mit einem Vibrator rumspielt? Da ist NICHTS witzig dran.
Mir fällt echt kaum was ein, was ich an dem Film gut fand. Chloe Grace Moretz fand ich bisher immer klasse und auch Zac Efron konnte ich noch Vieles abgewinnen. Aber Zac tanzt nicht mal gut in dem Film. Und Chloe ist viel mehr wert als.. das da.
Also, ich kann es echt nicht empfehlen, außer vielleicht betrunken an 'nem Samstagabend. Vermutlich wird man dann auch über den Vibrator-Dauer-Gag lachen können..

1 von 5 Bäumchen. Selbst das ist eigentlich zu viel.

Eure Träumerin.


(Bild von: http://assets.cdn.moviepilot.de/files/c5108ac5d12c76a2ef063598ad4f76101c6976b5608d8011d8ce07d98702/bad-neighbors-plakat.jpg)

How to be single

Kinostart war der 7. April 2016

Inhalt:
4 Single-Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen in New York aufeinander.
Alice möchte noch etwas erleben und verlangt nach langjähriger und glücklicher Beziehung eine Pause von ihrem Freund und geht dafür nach New York. Dort begegnet ihr die ausgeflippte und ganz und gar ihr Singledasein liebende Robin, die ihr Leben prompt auf den Kopf stellt. Wollte sie es ruhig angehen lassen, so ist dies mit Robin an ihrer Seite gar nicht möglich.
Dann gibt's da noch Meg, die völlig überarbeitete und langsam auch verzweifelte Schwester und Mitbewohnerin von Alice, die im Laufe der Zeit feststellt, dass sie ein Kind möchte - auch ohne einen Mann an ihrer Seite.
Und zuallerletzt ist da dann noch Lucy, die ihren Traummann durch Algorithmen auf verschiedensten Online-Dating-Plattformen kennenlernen möchte, aber gar nicht merkt, dass der süße Barkeeper ihr genauso gefällt.
Und so lernt man nach und nach die 4 Frauen und ihre unterschiedlichen Leben kennen, die sich nach und nach miteinander verknüpfen, aber immer wieder aus anderen Perspektiven erzählt werden.

Meinung:
Durch die aus "Pitch Perfect" bekannte Rebel Wilson und die aus "50 Shades of Grey" bekannte Dakota Johnson habe ich gar nicht viel von diesem Film erwartet. Ich wollte mir einfach eine nette Frauenkomödie anschauen.
Was mich aber dann im Kino erwartet hat, hätte ich so nicht gedacht. Aus einer Komödie wurde sehr schnell ein herzergreifender Liebesfilm mit überraschenden Wendungen, die allerdings sehr berechtigt und realitätsnah waren, was dem ganzen Film eine auch sehr ernste Note verpasst hat.
Es ist nun nicht immer ein Happy End zu erwarten, wenn man nach langjähriger Beziehung eine mehrmonatige Pause möchte und dann merkt, dass der Partner einem fehlt.. nur hat der das auch bemerkt? 
Und nicht jeder süße Typ ist auch der Traummann, den man haben möchte.
Und vor allem ist nicht jeder Mann scheiße, nur weil er jünger ist oder sich mit Leib und Seele in eine Beziehung stürzen möchte.
Sehr, sehr überraschender Film mit fast noch überraschenderem Ende, was man weder als "Happy" noch als "Bad End" gelten lassen kann. Es ist einfach nur realistisch und vielleicht auch ein wenig traurig. Aber das macht es einfach so gut.

5 von 5 Bäumchen.

Eure Träumerin.


(Bild von: http://www.kino.de/wp-content/gallery/how-to-be-single-2016/how-to-be-single-1-rcm0x1920u.jpg)

Mittwoch, 11. Mai 2016

Beautiful Idols 01 - Unrivaled: Gewinnen ist alles von Alyson Noël

Alyson Noë
Beautiful Idols 01 - Unrivaled: Gewinnen ist alles
HarperCollins ya!
Preis für TB/E-Book: 14,99€/12,99€
Hier geht's zum Buch

Aster Amirpour, Layla Harrison und Tommy Phillips sind drei völlig unterschiedliche, junge Erwachsene. Aster stammt aus reichem Haus und ihr Traum ist eine Karriere als Schauspielerin, Layla will Journalisitin werden und tut alles, um sich diesen Traum zu erfüllen und Tommy ist nach Los Angeles gezogen, weil er die Hoffnung hat mit seiner Musik durchzustarten. Und so unterschiedlich die drei auch sind, sie ergreifen alle die Gelegenheit viel Geld und Ruhm zu erhalten, als der stadtbekannte Clubbesitzer Ira Redman einen Wettbewerb ausruft, in dem seine Clubs promoted werden sollen. Wer die Schauspielstars Madison Brooks und Ryan Hawthorne, das Promipärchen schlechthin, in seinen Club lockt, bekommt sogar Extrapunkte. Doch wie weit werden die drei für ihren Erfolg gehen?

Dieser Roman ist der erste Teil einer neuen Trilogie der bereits aus dem Fantasybereich bekannten Autorin Alyson Noël. Schon vor Erscheinen wurde für dieses Buch sehr viel Werbung gemacht und der Klappentext klingt vielversprechend, aber die Umsetzung konnte dann leider nicht ganz überzeugen.
Insgesamt ist der Roman aus vier verschiedenen Sichtweisen geschrieben, nämlich denen der drei oben erwähnten Wettbewerbsteilnehmer und aus der Perspektive von Madison Brooks. Die Sichtweisen wechseln sich dabei immer wieder ab, aber da die Charaktere ziemlich unterschiedlich sind, ist das kein großes Problem und ich persönlich bin damit gut klar gekommen.
Allerdings sind die Kapitel immer sehr kurz, sodass immer dann, wenn sich gerade ein wenig Spannung aufbaut, die Perspektive wechselt und an einer völlig anderen Stelle wieder eingesetzt wird.
Das sorgt leider dafür, dass die Story nur vor sich hinplätschert und den Leser nicht richtig packt (war zumindest bei mir so), und das, obwohl das Konstrukt eigentlich wirklich gut ist. Der Drang nach Geld, Macht und Ruhm, geprägt von der harten Realität und einer guten Mischung aus Lügen, Intrigen und Geheimnissen.
Da hätte man viel mehr rausholen können, wäre die Geschichte auf andere Weise erzählt worden.
Nichtsdestotrotz hat mich die Story dann gerade im letzten Drittel nach einem einschneidenden Ereignis doch noch faszinieren können.
Das Ende wartet mit einem großen Cliffhanger auf und ich bin durchaus gewillt die Geschichte rund um Aster, Layla, Tommy und Madison weiterzuverfolgen, weil mich interessiert, wie das alles zusammenhängt und was hinter den Geschehnissen steckt, denn am Ende bleibt alles sehr geheimnisvoll.

2 von 5 Bäumchen (auch wenn es am Ende besser war, zählt ja der Gesamteindruck)

Montag, 9. Mai 2016

Interessante Neuerscheinungen im Mai

Hallo zusammen,

ich habe mich tatsächlich mal ein wenig durch die Vorschauen der Verlage für den Mai gewühlt. Okay, nicht alle Verlage. Eher eine Auswahl an Verlagen, die für mich interessant sind und wo ich immer was finde. :D
Eigentlich mache ich das jeden Monat oder zumindest einmal, wenn das neue Programm herauskommt und schaue dann, was es Neues gibt und welche Bücher auf meiner Wunschliste landen.
Aus diesem regelmäßigen Stöbern ist nun die Idee entstanden, dass ich meine Ergebnisse dieser Aktion ja regelmäßig mit euch teilen könnte.
Und hier haben wir ihn nun, den ersten Posts zu "Interessante Neuerscheinungen".

Ich kann nicht versprechen, dass ich das total regelmäßig jeden Monat gleich am 1. schaffe, aber ich werde mich bemühen, dass diese Aktion regelmäßig in der ersten Woche des Monats erscheint.

So, genug drum herum geredet, jetzt möchte ich euch gerne präsentieren, was bei mir alles auf der Wunschliste für Mai gelandet ist:


Nicht wundern: Einige tolle Bücher fehlen, aber da geht es dann um Reihen, bei denen ich so gar nicht auf dem aktuellen Stand bin und die deswegen für mich erstmal uninteressant sind. Außerdem wäre das Ganze dann noch mehr ausgeufert. :D
Ich finde, es ist so schon echt viel geworden. 21 Bücher insgesamt und ich werde nur einen Bruchteil davon lesen können. *heul* 
Drei Bücher stehen auch schon fest, ich verrate jedoch noch nicht welche. 

Im Mai erscheinen echt so viel tolle Bücher, aber ich muss tatsächlich jetzt ganz diszipliniert erst noch einige Bücher aus dem März und April lesen, die warten schon ganz sehnsüchtig. 

Besonders angetan haben es mir gestern beim Stöbern übrigens folgende Bücher, die mir allein beim Lesen des Klappentextes (fast) schon eine Gänsehaut beschert haben:
- Verliebt in Mr. Daniels von Brittany C. Cherry
- 30 Tage für die Liebe von Christine d'Abo
- Bad with you- Für dich riskiere ich alles von Tessa Bailey
- Priest. Eine Liebesgeschichte von Sierra Simone
- Keepin' Alive - Zurück ins Leben von Sonya Devlin
- Ich kenne dich aus meinen Träumen von Clélie Avit

Welches sind denn eure Mai-Highlights? Habe ich etwas ganz Wichtiges vergessen?


Sonntag, 8. Mai 2016

The Huntsman & the Ice Queen

Kinostart war der 7. April 2016

Inhalt:
Es knüpft inhaltlich an den ersten Teil an bzw. an die Geschichte von Schneewittchen. Schneewittchen wird ja vom Jäger in den Wald geschickt, weil Königin eifersüchtig. Schneewittchen wird von Königin gefunden, Königin wird (vom Jäger?) getötet, Schneewittchen und Prinz happy. So oder so ähnlich. Da alle aber das Schneewittchen in Form von Kristen Stewart doof fanden, ist die zweite Story nun ohne sie. Wer braucht schon das Schneewittchen, wenn man den heißen Jäger und die eiskalte, schöne Königin haben kann?
Also, zum Inhalt nochmal:
Dies ist nun die Vorgeschichte, bevor das alles rund um Schneewittchen passierte. Es dreht sich alles um den Huntsman (Hemsworth), sein Weibchen (Chastain), die Königin (Theron) und ihre Schwester (Blunt).

Huntsman wird als kleines Kind gefangen genommen und in der "Academy" der Schwester der ehemaligen Königin, hier: Ice Queen, ausgebildet. Dort lernt er auch seine zukünftige Freundin kennen, doch müssen beide ihre Liebe zueinander geheim halten, weil besagte Ice Queen so gar nicht für Gefühle ist - lange Story. 
Doch natürlich kommt es alles ans Licht und Ice Queen tötet Freundin, Huntsman haut ab, tief getroffen.
Dann Zeitsprung, nach Schneewittchen, Königin ja tot. Spiegel irgendwo, total mächtig, sollte nicht in Finger der Ice Queen geraten. Eisreich und komisches Friede-Freude-Eierkuchen-Reich von Schneewittchen leben friedlich nebeneinander, bis Ice Queen plötzlich Spiegel haben möchte und in fremdes Land eindringt. Alles überschlägt sich, alte Königin taucht auf, Huntsman wurde getäuscht, lernt unterwegs n paar Zwerge kennen und so weiter.. Ich bin selbst erst nach anderthalb Stunden ganz durchgestiegen und irgendwie kann man das nicht mal eben kurz zusammenfassen... sorry! :D

Meinung:
Ja, ich war auch kein Fan von Snowhite und bin ganz froh, dass man eher was fürs Auge hatte dieses Mal. :D

Die Geschichte.. ja ok. Kann man machen, war halt aber auch nur einfach n zweiter Teil und hatte so GAR NICHTS MEHR mit dem Ursprungsmärchen zu tun, aber was soll's!
Den Schauspielern hab' ich ihre Rollen gut abkaufen können, aber Hemsworth, Theron und Blunt können sowieso kaum was falsch machen. ♥
Irgendwie wird jetzt der Meinungsteil wesentlich kürzer, aber viel mehr fällt mir nicht ein.
Also alles in allem ganz gut, Märchen nur noch Nebensache, viel Action, bisschen Witz. Kann man machen.

3 von 5 Bäumchen. Nichts Überragendes. Schlecht auch nicht.

Eure Träumerin.


(Bild von: http://service.oeticket.com/wp-content/uploads/2016/04/Huntsman-poster.jpg)

Samstag, 7. Mai 2016

Hope Forever von Colleen Hoover

Titel: Hope Forever
Autor: Colleen Hoover
Verlag: dtv
Preis als TB/E-Book: 9,95€/7,99€
Hier geht's zum Buch!

Inhalt:
Sky ist 17 Jahre alt. Sie hat schon Jungs geküsst, aber nie etwas gefühlt. Stattdessen hat sie dabei lieber die 76 Sterne an ihrer Zimmerdecke gezählt. Nun hat sie ihre Mutter endlich davon überzeugen können wie ein normaler Teenie zur Highschool gehen zu dürfen. Ihre seelische Unterstützung dabei sollte Six sein. Six ist ihre beste Freundin und wohnt praktischerweise direkt gegenüber von Sky. Doch Six darf endlich ins Ausland, hat sie sich doch so sehr drauf gefreut. Und so muss sich Sky an ihrem ersten Schultag alleine durchkämpfen.
Dadurch, dass Six allerdings nicht den besten Ruf an der Schule genießt, bekommt Sky nun den ganzen Hass der Mädchen ab, findet gemeine Zettel an und "Nuttengeld" in ihrem Spind. Doch plötzlich ist da Breckin, ganz und gar schwul und total Mormone. Er hilft ihr den ersten Tag zu überstehen und schwört von nun an ihr allerbestester Freund zu sein.
Und dann trifft sie da noch den überaus komischen, beängstigenden und nicht den besten Ruf habenden Holder. Holder rennt ihr über den Parkplatz eines Supermarktes hinterher, nur um sie dann zu verwirren und zu verschrecken. Was wollte er? Warum verhielt er sich so komisch? Und auch in den nächsten Tagen ist Sky weiterhin verwirrt und weiß nicht so recht, was sie von diesem Holder halten soll, der zu allem Übermaß auch noch verdammt gut aussieht. Nicht nur gut - er ist wunderschön. Und zum ersten Mal fühlt sie etwas.. auch wenn es vielleicht nur der Beginn eines Magen-Darm-Infektes sein könnte.
Aber was hat es mit seinem Tattoo auf sich? Warum dachte er sie wäre jemand anders?
Und so nimmt die ganze verwirrende, verrückte Story ihren wundervollen Lauf..

Inhalt:
Von Anfang an war ich Sky. Colleen Hoover hat es geschafft mich auf den ersten Seiten zu packen und festzuhalten. Ihre Gefühle wurden so einmalig genial und treffend beschrieben, dass auch ich Herzklopfen bekam, wenn Holder auftauchte oder genauso verwirrt war, wenn er sich wieder einmal komisch verhielt. Ich konnte das Buch nicht einmal aus der Hand legen und hab es in einem Rutsch durchgelesen. Diese Geschichte zwischen Holder und Sky ist etwas Außergewöhnliches und Wunderschönes und zugleich auch total Zerbrechliches und hält einiges an Überraschungen bereit, wobei die beiden größten Wendungen für mich sehr offensichtlich waren. Aber das hat mich in keinem Fall gestört, sondern nur noch mehr ans Buch gefesselt. Der Blick in Skys Innenleben und Gefühle hat das Buch zu etwas sehr Persönlichem und Privatem gemacht. 

Ich kann's kaum beschreiben, aber so etwas hab' ich bei einem Buch nur sehr, sehr selten erlebt und muss die Autorin hier noch einmal wirklich loben. Klasse Arbeit, so stelle ich mir eine gute Schreiberin vor!
Ich fürchte jetzt muss ich mir auch die restlichen Bücher von ihr zulegen.. verdammt. ;-)
P.S.: Nur das Cover hat mir nicht gefallen. Ich mag einfach diese ganzen Menschen auf Covern nicht. :-D Aber das ist ja zum Glück auch Geschmackssache!

5 von 5 Bäumchen!

Eure Träumerin.