Freitag, 20. Mai 2016

Blogwoche: Das Sammelsurium der schönen Dinge


Das Sammelsurium der schönen Dinge


Ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich: Was genau ist das und was hat das mit dem Buch zu tun?
Vorweg daher erst einmal die Erklärung.
Ein Sammelsurium der schönen Dinge kann aus allem möglichem bestehen. Für viele Leute bergen diese Gegenstände, die hier gesammelt werden, einen ganz ideellen Wert, haben eine versteckte Schönheit oder sind einfach mit einer ganz wundervollen Erinnerung verbunden.
Es ist dabei ganz egal, um was es sich handelt, sei es nun eine Muschel, ein Stein, ein Foto, vielleicht auch ein Schmuckstück oder eine getrocknete Blume. Es spielt keine Rolle, es geht viel mehr um das, für das dieser Gegenstand steht.

Nicht alle Menschen haben so ein Sammelsurium, da sie den Wert dieser Dinge nicht erkennen (wollen) und das, was für andere schön ist, einfach nur als Staubfänger oder Müll betrachten. Und um die Kurve zum Roman zu bekommen: Genau so ein Mensch ist Bernadettes Vater.

Aber Bernadette selbst ist da ganz anders. Sie liebt ihr Sammelsurium der schönen Dinge, hat es sicher in einer kleinen Kiste verwahrt, sodass es nicht jeder sehen kann, denn dank ihrem Vater ist sie vorsichtig geworden und vertraut diesen wunderbaren kleinen Schatz nicht jedem an.

Als sie dann an Bord von Piets Schiff entdeckt, dass er ebenfalls ein solches Sammelsurium besitzt, seine Gegenstände sogar offen in einem Regal präsentiert, berührt das Bernadette tief.

Ich selbst fand diese Idee wunderschön und auch wenn es nur ein kleines Detail im Roman ist, ist es doch ein gewisses Etwas, das den Roman besonders macht.


Und ja, auch ich habe zuhause so in Sammelsurium der schönen Dinge, auch wenn diese Sachen vielleicht nicht irgendwo gesammelt platziert sind oder gemeinsam in einer Kiste liegen. Einige Gegenstände sind offen in meiner Wohnung zu finden, so zum Beispiel ein kleines Plüschschaf, dass mir vor einigen Jahren von meiner französischen Austauschpartnerin geschenkt wurde und dank dem ich immer wieder an diese schöne und lustige Zeit zurückdenke, wenn ich es sehe. 




Andere Dinge schlummern eher versteckt in irgendwelchen Kisten, sei es nun eine Postkarte von meiner verstorbenen Tante, die sie mir damals aus irgendeinem Urlaub geschickt hat oder die selbstgemalten Bilder meiner kleinsten Cousine, die mich immer daran erinnern, wie schön es ist, wenn ich sie, meine Tante und meinen Onkel mal besuche.

Es sind eben die kleinen Dinge mit einem ganz indivuellen und ideellen Wert, die eine solche Sammlung ausmachen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Und ich, Melli, habe ebenso ein kleines Sammelsurium an schönen Dingen, dazu zählt unter anderem mein langjähriger Weggefährte Nici - ein Nilpferd, welches eigentliche meiner Schwester gehört und, naja, ich habe es sozusagen mit 6 Jahren adoptiert und seitdem lebt er bei mir im Bett. Dann habe ich noch einige Erinnerungsstücke an die Ostsee, da meine Mama von dort kommt und wir oftmals Urlaub dort machen und dann eben so Kleinigkeiten, wie ein Buch welches ich kurz vor dem versterben von meiner Tante geschenkt bekommen habe.




Habt ihr sowas denn auch, so ein Sammelsurium der schönen Dinge?



Mit diesem Beitrag ist unseren Blogwoche leider auch schon wieder vorbei, aber ich muss sagen, dass es echt Spaß gemacht hat und ich mich sehr über eure Kommentare gefreut habe. Besteht denn Interesse daran, dass wir sowas wiederholen? ;)

1 Kommentar:

  1. hahahah und wie :-) ein Sammelsurium an Bücher :-D Goodies die ich genau wie ´meine bücher liebe und mir das wichtigste mit sind :-D und naja leider Beauty zeugs und so ;-)
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

    AntwortenLöschen