Sonntag, 27. März 2016

Spotlight

Kinostart war der 25. Februar 2016

Inhalt:
Spotlight. Ein Team bestehend aus 4 Personen, die zusammen für die "Boston Globe" Zeitung arbeiten. Von ihrem Chef erhalten sie nun den Auftrag für eine besonders brisante Story zu recherchieren, doch niemand von ihnen glaubt so richtig an die Verschwörung, die ihr Chef wittert. Es geht um Missbrauchsfälle von Kindern, begangen von Pastoren, die die gesamte Einheit der katholischen Kirche betreffen. Bisher wurde nur vereinzelt darüber berichtet, aber nie tiefer gegraben, und Spotlight ist skeptisch. Dennoch machen sie sich widerwillig an die Arbeit und decken Ungeheuerliches auf. Es handelt sich um Dutzende Fälle, von denen nicht auch nur ein einziger bisher geahndet wurde - schlimmer noch: die Priester wurden rechtlich vertreten und geschützt. Doch wer steckt dahinter? Wie viele wissen davon? Bis wohin reicht der ganze Skandal? Ist Spotlight mutig genug, um noch mehr zu graben? Alles aufzudecken, was bisher unmöglich und undenkbar schien? 
Die Recherche fördert Ungeheures zutage und man glaubt kaum, was man zu sehen und zu hören bekommt. 

Meinung:
Es sind nun einige Tage vergangen und ich kann mich endlich dieser Filmkritik widmen. Ich weiß kaum, ob ich überhaupt etwas richtig kritisieren möchte, da es alles auf einer wahren! Geschichte aus den 2000er Jahren basiert und alle Schauspieler so derart in ihren Rollen waren, dass ich mich ein paar Jahre zurückgesetzt gefühlt habe und in diesem hochkarätigen Journalistendrama völlig drin war.
Also, super umgesetzt, klasse gespielt und erschreckende Ergebnisse. Mehr fällt mir wirklich nicht ein. Ich kann den Film kaum "positiv" bewerten, wenn doch so Schreckliches dabei rauskam und mich völlig bedrückt und zutiefst traurig zurückgelassen hat. Ich war kaum in der Lage mit meinen Kinofreunden über den Film zu sprechen, geschweige denn eine gute Meinung abzugeben. Und genauso geht es mir auch jetzt.
Wer also an den Missbrauchsfällen interessiert ist, die vor einigen Jahren die Runde gemacht haben, der sollte sich diesen Film anschauen. Aber bitte, bitte nur mit einigem persönlichen Abstand zum Film. Nichts für schwache Nerven.
Man darf übrigens auch nicht vergessen, dass top Schauspieler mitspielen!
Also, letztendlich kann ich nur sagen, dass der Film es in sich hatte und mich völlig mit sich gerissen hat. Zurecht hat er auch die Oscars verdient.

5 von 5 traurigen Bäumchen.

Eure Träumerin.


(Bild von http://www.kino.de/wp-content/gallery/spotlight-2015/spotlight-3-rcm0x1920u.jpg)

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