Freitag, 18. März 2016

Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin von Miranda Dickinson

Miranda Dickinson
Fünzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin 
Mira Taschenbuch
Preis für TB/E-Book: 9,99€/9,99€
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Vor 18 Monaten hat Elsie Maynard ihren Mann Lucas verloren. Das letzte Jahr mit ihm war nicht einfach, aber gleichzeitig auch wunderschön. Und immer wieder hat Lucas gesagt, dass Elsie weiterleben soll und wieder jemanden finden wird, der an ihrer Seite steht.
Jetzt ist es an der Zeit, das neue Leben in Angriff zu nehmen und so gründet Elsie zusammen mit dem ehemaligen Rockstar Woody Jensen einen Chor, der ihr nicht nur neue Freunde beschert, sondern auch viel Spaß und ein Gefühl, genau das Richtige zu tun.
Aber auch in Sachen Liebe will Elsie wieder einen Neuanfang wagen. Vielleicht mit Ollie, dem liebenswerten Mann, mit dem ihr Vater Elsie verkuppeln will und den sie wirklich mag. Auf keinen Fall mit Torin, mit dem sie sich bei jedem zufälligen Treffen in die Haare bekommt und der sie innerhalb von Sekunden immer wieder mühelos auf die Palme bringen kann.

Dieser Roman war nicht das, was ich laut Titel und Klappentext erwartet habe (was eine Story à la "PS: Ich liebe dich" gewesen wäre), aber das fand ich am Ende gar nicht schlimm, da das Buch auch so wirklich bezaubernd ist.

Von dieser Liste, von der die Rede ist, hat Elsie bereits 50 Punkte zusammen mit Lucas erfüllt und es steht nur noch ein Punkt aus, den sie nun nach seinem Tod noch "abarbeiten" muss, wobei ihr genau dieser Punkt besonders schwer fällt.
Aber das ist auch nicht der Hauptkern des Buches. Vielmehr geht es um eine junge Frau, die zwar ihre große Liebe verloren hat, die aber ermutigt wurde die Zeit mit ihm positiv zu sehen und weiterhin ein schönes Leben zu führen. Und genau das tut Elsie auch. Und so geht es hier statt um Trauer viel mehr um Neuanfänge und Lebensfreude und die Chance, neue Erfahrungen zu machen.

Für mich ein wirklich wunderschöner Roman mit einer positiven Grundstimmung, der einen sowohl zum Lächeln und Schmunzeln bringt, als auch zum Nachdenken und ein bisschen traurig sein, weil das in manchen Situationen einfach sein muss. 
Gerade der Chor hat mir wirklich gut gefallen, vor allem Woody mit seiner schrägen Art. Und die Begegnungen von Elsie und Torin sind auch nicht ohne. ;)
Ein bisschen Abzug muss ich allerdings geben, weil es mir persönlich dann zu lange gedauert bis sich Elsie endlich dazu durchringt sich ihre Gefühle einzugestehen und endlich mit dem armen Kerl zu reden. 
Das Ende war für mich dann leider auch nicht ganz überzeugend, weil alles ziemlich schnell geht, auch wenn ich es mir schon lange denken konnte, aber das war von 0 auf 180.

4 von 5 Bäumchen

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