Montag, 29. Februar 2016

Die 5. Welle (Buch)

Titel: Die 5. Welle (Filmversion | TB)
Autor: Rick Yancey
Verlag: Goldmann
Preis für TB|HC: 9,99€ | 16,99€
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Inhalt:
Cassie und ihre Familie führen ein ruhiges Leben in Ohio, bis eines Tages alles vernichtet wird, was sie kennt und liebt. Ein riesiges Schiff mit feindlichem Leben versucht die Erde zu vernichten. 

Die 1. Welle legte die gesamte Elektrizität lahm. Ebenso wie Wasserleitungen und Gas. 
Die 2. Welle ließ alles Wasser überfluten. Flüsse, Seen und Meere traten über ihre Ufer und nahmen alles mit, was in ihrer Nähe war. 
Die 3. Welle brachte ein tödliches Virus, das noch schlimmer als die Vogelgrippe war. Es gab einige, die dagegen immun waren, doch die meisten Menschen starben spätestens daran.
Die 4. Welle hieß nichts Gutes, denn die Außerirdischen verließen ihr Schiff und mischten sich unter die Menschen. Nun war niemand mehr sicher und jeder war der Feind.
Die 5. Welle lässt nicht mehr lange auf sich warten..
Als dann auch noch ihr Bruder in ein Militärcamp gebracht wird, setzt Cassie alles daran ihn zurückzuholen und trifft unterwegs auf Evan, dem sie aber nicht über den Weg traut.

Meinung:
Da ich zuerst den Film gesehen hatte, sogar zwei Mal, fiel es mir erstaunlich leicht Parallelen zu ziehen bzw. Unterschiede festzustellen.
Der Anfang des Buches ist fast identisch mit dem des Films, wobei das Buch allerdings ein wenig mehr.. durcheinander ist. Man kommt beim Film schneller in die Thematik und Problematik als im Buch, wobei ich da ja auch schon wusste, worum es geht. 
Nach dem ersten Drittel ändert sich im Buch allerdings einiges und ich konnte teils gravierende Unterschiede feststellen. Nicht nur, dass ich die Cassie im Buch nicht sonderlich mochte, sondern auch wichtige Details der Geschichte, die die Ankunft der Anderen und das Verhalten der fremden Lebewesen viel besser und ausführlicher beschreiben - ebenso natürlich Evan und sein Zusammentreffen mit Cassie. 
Cassie wird im Buch als besonders.. ängstlich und unerfahren dargestellt, wogegen mir die starke und zweifelnde Cassie der Filmversion wesentlich besser gefiel. Vielleicht ist es im Buch realistischer, da sie nie mit Krieg und Kämpfen zu tun hatte, aber irgendwie ist sie mir trotzdem zu naiv, vertrauensselig und schusselig, vertraut sich selbst nicht, traut sich nichts zu und klammert sich ertrinkend an die verzweifelte Hoffnung eines Wiedersehens mit ihrem Bruder. 
Der Film hat mir besser gefallen, muss ich sagen, auch wenn ich es sonst anders herum mache - erst das Buch lesen und dann den Film schauen. So wurde mir nämlich viel Phantasie weggenommen und ich war ständig am Vergleichen.
Dennoch ein klasse Buch mit einer spannenden Story.

4 von 5 Bäumchen.

Eure Träumerin.


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