Sonntag, 8. November 2015

Black*Out 01 - Black*Out von Andreas Eschbach

Andreas Eschbach
Black*Out 01 - Black*Out
Arena Verlag
Preis für TB/E-Book: 6,66€/6,66€
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Christopher Kidd, besser bekannt als "Computer Kid", wird als der beste Hacker der Welt angesehen und befindet sich nun auf der Flucht. Warum? Das wissen auch die Geschwister Serenity und Kyle nicht so genau, doch sie sollen ihn zu ihrem Vater Jeremiah Jones bringen, ein bekannter Aussteiger aus der technologischen Gesellschaft und seit Kurzem auch gesuchter Terrorist, der angeblich mehrere Bombenanschläge ausgeführt haben soll.
Christopher will ihm seine Hilfe anbieten und im Gegenzug selbst Hilfe erhalten. 
Denn hinter seiner Flucht steckt weit mehr, als alle zunächst annehmen und am Ende von Christophers langer Geschichte steht fest: Sollte es wirklich stimmen, was der Junge erzählt hat, steht weit mehr auf dem Spiel als ein paar Menschenleben und die Sicherheit irgendwelcher Netzwerke.


"Black*Out" ist der Auftakt zur gleichnamigen Trilogie aus der Feder des bekannten deutschen Autors Andreas Eschbach.
Zum 66. Jubiläum des Verlages ist nun diese Jubiläumsausgabe erschienen und ich konnte nicht länger widerstehen, denn das Buch lächelt mich schon seit Jahren aus den Regalen der Buchhandlungen an und die Geschichte klang wirklich spannend.
Und das ist sie auch. Zwar zeigt sich das in der ersten Hälfte des Romans noch nicht ganz so dominant, doch trotzdem steigt auch dort schon der Spannungsbogen und es gibt auch ein paar actionreiche Szenen.
Hauptsächlich geht es jedoch erstmal darum, die Hintergründe der Geschichte darzulegen und so die Situation zu erklären, in der sich Christopher jetzt befindet. Das zieht sich ein wenig in die Länge, aber das, was er zu erzählen hat, ist auch sehr umfangreich und detailliert, sodass man sich alles gut vor Augen führen kann und auch wirklich versteht, was dort technisch passiert, was man bei anderen (Erwachsenen-)Romanen nicht immer behaupten kann.
Etwa zur Hälfte des Buches wird einem dann das ganze Ausmaß der Situation klar und das Bild, das nun entsteht, ist wirklich gewaltig und auch erschreckend. Es bietet ein unglaubliches Potenzial für eine sehr interessante, spannende und auch actionreiche Handlung. 
Natürlich kann dieses Potenzial nur angekratzt werden, aber das, was hier beschrieben wird, ist vielversprechend und macht neugierig auf den nächsten Band, geht es doch jetzt erst richtig los.
Inmitten des aufgebauten Szenarios kann Andreas Eschbach auch mit einigen Wendungen überraschen, denn nicht jede Entwicklung ist vorhersehbar.
Außerdem punktet der Roman vor allem mit Charakteren, die nicht unbedingt den Klischeevorstellungen entsprechen und mit ihrer unkonventionellen und individuellen Gestaltung für viel Abwechslung und neue Möglichkeiten sorgen.

Insgesamt ein gelungener erster Band, der Lust auf mehr macht und sich sehr gut lesen lässt.

4 von 5 Bäumchen


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