Dienstag, 6. Oktober 2015

Everest

Kinostart war der 17.09.2015

Inhalt:
Eigentlich ist dieser Film schnell zusammengefasst und erklärt:
Im Jahr 1996 wollen mehrere Gruppen von erfahrenen Bergsteigern und deren Anführer den Everest besteigen, jedoch alle in gegenseitiger Konkurrenz, welcher von den Anführern die meisten seiner Leute bis auf die Spitze und wieder herunter bekommt. 

Das Problem dabei: Am 10. Mai 1996 (der Tag der Besteigung der Spitze) kommt es zu unvorhersehbaren Gewittern und Stürmen, was eine Besteigung eigentlich unmöglich machen sollte. Aber ein paar Gruppen versuchen es dennoch und genau darum dreht es sich in diesem Film: um eine monatelange Vorbereitung und die tatsächliche Besteigung des Mount Everests.

Meinung:
Ich habe selten einen so wahnsinnig spannenden Film gesehen, in dem kein Serienmörder beteiligt war und lediglich Wetter und Zeit eine wichtige Rolle spielten.
Es war teilweise kaum auszuhalten, wie sehr man mit einigen Personen mitgefiebert hat und kaum atmen konnte vor Spannung. Es war leider nicht unrealistisch aufgebaut, was das Ganze noch um ein Vieles schlimmer und beängstigender gemacht hat. Es sind nicht plötzlich Telefone ausgefallen oder ein einzelner wollte alle anderen stürzen. Lediglich das Schicksal und unglückliche Zufälle waren Teil des Film, was ihn für mich so unsagbar emotional gemacht hat. Ich konnte den Schmerz der einzelnen Personen fast am eigenen Leib spüren - und dabei war es lediglich ein Spielfilm. Lediglich am Ende wurden die Bilder der realen Personen gezeigt, die am 10. Mai 1996 auf dem Everest waren. Spätestens da war eine Totenstille und Ergriffenheit im Kino eingekehrt, die ich bis dahin selten erlebt habe.
Ein wahnsinnig berührender, spannender und trauriger Film, der die echten Gefahren des Bergsteigens sicher gut darstellt. Und außerdem: Eine Starbesetzung!

5 von 5 Bäumchen.

Eure Träumerin.


(Bild von http://www.cinemaxx.de/art/film/153298_poster_gross.jpg)

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