Donnerstag, 4. Juni 2015

Arvelle und wie der Shop die Leseleidenschaft beeinflusst

Bücher sind das wertvollste Gut der Menschen! Mit diesem Spruch kann auch ich mich zu 100% identifizieren und doch ist es nicht immer einfach dieses Gut zu finanzieren.



Falls es euch genauso geht, dann möchte ich euch heute einen Internetshop vorstellen, in dem ihr günstig an Bücher kommt. Günstig? Bücher haben doch aber Buchpreisbindung oder aber sie sind gebraucht! In diesem Fall nicht. Arvelle bietet neben den "normalen" Büchern auch jede Menge Mängelexemplare an, die es dann in den meisten Fällen zum halben Preis gibt. Die Bücher haben dann vielleicht ein paar Kratzer und den Stempel, der das Mängelexemplar kennzeichnet, aber ansonsten sind die Bücher in einem top Zustand. Arvelle ist also ein echter Geheimtipp für alle Vielleser. Wisst ihr was aber das große Problem an Arvelle ist?! Sie verführen dich mit ihren Aktionen immer mehr Bücher zu kaufen oder auch neue, bisher unbekannte Reihen zu beginnen, da man sie dort als Buchpaket erwerben kann. Ich selbst bin ein absoluter Bücherjunkie und kann gar nicht genug Bücher lesen. Vielleicht kennt der ein oder andere einen SuB (Stapel ungelesener Bücher)? Ich besitze mittlerweile ein RuB (Regal ungelesener Bücher) und doch kauft man sich immer wieder neue dazu und liest diese zuerst, wodurch das Regal voller ungelesener Bücher auch nicht abgebaut werden kann. Und ab und zu befindet man sich in der gleichen Situation wie ich … man findet eine ganze Reihe die absolut unglaublich ist und besitzt plötzlich nicht nur ein neues Buch, sondern eine Reihe, natürlich günstig erworben, von über 10 Büchern, die natürlich die oberste Priorität besitzt und sofort gelesen werden muss. Was mir immer besonders schwer fällt ist, Bücher weg zu geben, vor allem wenn man sich vorstellt was das mal für Werte waren, doch Platzmangel ist leider auch ein allgegenwärtiges Problem und mir persönlich fällt es leichter, günstig erworbene Bücher zu spenden oder zu geringen Preis zu verkaufen, als Bücher zu einem Spottpreis herzugeben, die vorher 10 Euro oder mehr kosteten. Ich bin auch jemand, der sich die Bücher erst als E-Book holt und sollte mir dieses dann gefallen, kaufe ich es mir, um es mir nochmal ins Regal zu stellen, als Taschenbuch oder Hardcover. Diese doppelten Kosten kann ich nur finanzieren indem ich mir die Bücher gebraucht aus zweiter Hand kaufe und da spare oder ich kaufe sie günstiger bei Arvelle. Die Entscheidung fiel mir nie wirklich schwer, da ich Leserillen verabscheue und die Bücher bei Arvelle „neu“ sind und nur als Mängelexemplar deklariert.

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